Der Schleppjagdverein Lipperland e.V. lädt Sie, Ihre Angehörigen und Ihre Freunde in alter Tradition zum Beginn des Neuen Jahres ein.
Nicht, wie bisher üblich, zunächst zum Neujahrsspaziergang mit den Hunden, sondern ohne Umwege direkt zum zünftigen Grünkohlessen nach lippischer Art.
Wir treffen uns zum Small Talk mit Gleichgesinnten, zum Schwelgen in Erinnerungen, zum Austausch von Erfahrungen und zur anschließenden gemeinsamen Mittagsmahlzeit am Sonntag, 15. Januar 2012, um 12:00 Uhr
in den
"Humfelder Reiterstuben, Bundesstraße 32 (B 66), 32694 Dörentrup“
Wir bitten um Anmeldung bei Jochen Rummeda bis zum 10.01.2012 per Fax oder E-Mail oder telefonisch.
fax 05733-8800901 oder
mail Lipperland-Meute@gmx.de oder
fon 05733-880714
Der Schleppjagdverein Lipperland e.V. lud nach langer Abstinenz für den 19. November 2011 erstmalig wieder zu einer Schleppjagd in die Kirchdorfer Heide ein. 34 Jagdreiter waren dem Ruf gefolgt und wurden nicht enttäuscht. Traumhaftes Wetter, federnder Boden und hervorragend laufende 23 Koppeln Warendorfer Hunde ließen die Jagd für alle Teilnehmer zu einem Genuss werden. Infolge der Rodungsarbeiten der Forstverwaltung fehlten zwar einige der bisher vorhandenen Sprünge, aber dank des anspruchsvollen Geländes, insbesondere bei den Waldschleppen nach der Pause, hat sie auch niemand vermisst.
Etliche Teilnehmer hatten beim Hotel Baumanns Hof Quartier für sich und ihre Pferde bestellt. So konnte im Anschluss an die Jagd und nach dem Verzehr des Jagdessens für diese Unermüdlichen der Abend in froher Runde ausklingen. Am Sonntag wurden nach dem Frühstück noch einmal die Pferde zu einem gemeinsamen jagdlichen Ausritt gesattelt. Alle waren sich einig: „Das muss wiederholt werden!“
Rechtzeitig vor dem Saisonende veranstalten wir am 19. November eine Schleppjagd in Kirchdorf. Wir reiten hinter den Hunden der Warendorfer Meute und werden musikalisch begleitet von der Parforcehorngruppe „Gute Jagd Bielefeld“. Nach der Jagd bitten wir zu einem Imbiss in das Hotel Baumanns Hof. Vereinsmitglieder reiten Cap-free. Zur Einladung geht es hier.
Die Lipperlandmeute hatte seit einiger Zeit neben finanziellen Problemen auch strukturelle Probleme. Eine allumfassende Sanierung der Kennelanlage war notwendig. Die Zahl der aktiven Helfer war begrenzt. Hinzu kamen auch Divergenzen zwischen den maßgeblich beteiligten Personen.
Der Vorstand sah keinen anderen Weg als der Mitgliederversammlung zunächst die Einstellung des aktiven Schleppjagdbetriebes vorzuschlagen. Diese Einstellung wurde bei 7 Enthaltungen von der überwältigen Mehrheit der anwesenden Mitglieder ohne eine Gegenstimme beschlossen. Die Entscheidung der Mitglieder, inklusive Vorstand, wurde und wird getragen von der Verantwortung gegenüber unseren Hunden.
Inzwischen wurden die Hunde des Schleppjagdverein Lipperland e.V. an drei befreundete Meuten abgegeben. Die Finanzsituation wurde durch Spenden engagierter Mitglieder ausgeglichen. In diesem Jahr zumindest wird es keine Reitjagd mit der Lipperlandmeute geben. Wenn auch der Vorstand und einzelne Mitglieder mit Engagement alternative Kennel-Lösungen prüfen, bleibt es ungewiss, ob die finanziellen und personellen Voraussetzungen hierzu in naher Zukunft gegeben sein werden. Alle Mitglieder des Vereins sehen die Entwicklung mit Trauer und Betroffenheit.
Die Meute hat etwa 38 Jahre existiert. Sowohl unter dem Altmaster Rottschäfer, wie auch unter Ihrem letzten Master Sielemann, genoss die Lipperlandmeute großes Ansehen unter Jagdreitern in ganz Deutschland.
Ein sauberer Schlussstrich unter das Wirken dieser sehr erfolgreichen Traditionsmeute war jedoch allen Beteiligten lieber, als eine Fortsetzung unter den sehr schwierigen Bedingungen, die die hohen Ansprüche an die Hundehaltung nicht erfüllen.
Friedrichsfeld, im Juni 2011
Equipage: Gesamte Equipage in wechselnder Besetzung
Die Schleppen gingen zum Teil in spitzem Winkel auf sandigen Wegen durch die Erler Heide. Eins war klar: Je weiter hinten man ritt, desto staubiger verlief die Jagd. Während es die Schleppenleger komfortabel hatten, ritten die übrige Equipage und das Jagdfeld durch eine Sand- und Staubwolke. Aufgrund dieser Sichtverhältnisse wurde die Anzahl der Sprünge deutlich reduziert. Das tat der guten Stimmung im großen Jagdfeld aber keinen Abbruch. Auch das Wasser für die Hunde war bestens organisiert. Beim Halalisprung kamen alle Teilnehmer gesund und munter an. Nach dem Curre ging das Pack noch einmal gemeinsam in der Pferdeschwemme baden und wir konnten anschließend unsere Hunde handverlesen aussortieren. Durch die Hilfe der befreundeten Meuten ging auch dies schnell über die Bühne. Der herrliche Tag klang bei reichhaltigem Essen in der Reithalle aus.
Uns hat es viel Spaß gemacht. Beste Grüße an die Jagdherrn.
Wieder eine wunderschöne Jagd, die alles dieser herrlich
abwechslungsreichen Landschaft
zeigte. Diesmal ritten wir rund um Gartow, entlang der Elbe, über
Felder und durch
Waldstücke. Beim Stelldichein morgens um 10.00 Uhr war es noch etwas
kühl, nachts gab
es leichten Frost, Raureif bedeckte teilweise noch den Boden. Unsere
Hunde, die zur
gewohnten Form zurückgefunden hatten, liefen laut und spursicher.
Die Jagdstrecke war
abwechslungsreich und gut vorbereitet, die Sprünge schön in die
Landschaft eingefügt. Die
Pferde nahmen die gut zu springenden Hindernisse bestens.
Herrlich!
Vielen Dank an die netten Gastgeber, die uns wieder so herzlich
aufgenommen und
großzügig bewirtet haben, alles war perfekt.
Gartow im Frühjahr -gleich am Anfang des Jahres ein Höhepunkt in
unserem Jagdkalender.
Schade für jeden, der nicht dabei sein konnte.
Fest steht wir kommen gerne wieder! Liebe Grüße nach Gartow!
Gegen Mittag traf sich die Jagdgesellschaft. Einer der Jagdherrn
hatte seinen 40.
Geburtstag.
Bei sonnigen Wetter und trockenem Geläuf ging es durch die Auloser
Gemarkung. Das
Pack war von Anfang an etwas quirlig. Bei den Schleppen gab es
unerwartete
Herausforderungen: Mal konkurrierten berittenes Zuschauerfeld und
Schleppe ums
Wegerecht, mal konnten die Hunde nicht warten. Zweimal überschossen
Sie die
Schleppe. Auch der Versuch des Schleppenführers eine Schleppe im
Schritt zu
beginnen scheiterte an der Vitalität unserer Hunde.
Nichtsdestotrotz, es war eine
schöne Jagd mit fairen, gut aufgebauten Hindernissen. Besonders die
letzte Schleppe
querbeet machte Spaß. Wenn wir Lipperländer auch unser Potential
nicht voll ausspielen
konnten, die Jagdherren um Familie Herbst haben uns sehr
gastfreundlich, ja
freundschaftlich aufgenommen.